Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Abna unter Berufung auf Al-Mayadeen betonte Wassili Nebensja, der ständige Vertreter Russlands bei den Vereinten Nationen, dass sich der Sicherheitsrat auf die Unterstützung einer politischen Lösung der Fragen im Zusammenhang mit Iran konzentrieren müsse.
Er bekräftigte die Bereitschaft Russlands, sich an diesem Prozess zu beteiligen.
Nebensja erklärte, dass die Politisierung des Vorgehens des Sicherheitsrats in Bezug auf das iranische Atomprogramm nichts anderes als eine Eskalation der Spannungen zur Folge haben werde.
Der russische Vertreter sagte während der Sitzung des Sicherheitsrats gegen Iran, dass die Verfolgung solcher Ansätze die Schaffung von Voraussetzungen für die Wiederaufnahme der IAEO-Aktivitäten in Bezug auf Iran behindern könne. Diese Aktivitäten seien durch die Handlungen der USA und des israelischen Regimes untergraben worden.
Er erklärte, dass die Berichte der IAEO in keiner Weise auf Handlungen der Islamischen Republik Iran hinsichtlich einer militärischen Nutzung von Uran hindeuteten. Es gebe keinen Grund für ein Briefing des 1737-Komitees des Sicherheitsrats über die Sanktionen gegen Iran. Dieses Gremium habe seine Tätigkeit im Jahr 2015 eingestellt, und der Rat habe keine Resolution zur Wiederaufnahme seiner Arbeit verabschiedet.
Es ist anzumerken, dass der UN-Sicherheitsrat in einer illegalen Sitzung mit Doppelstandards die Abstimmung über die Resolution 1737 vorangetrieben und mit 11 Ja-Stimmen die Prüfung der Wiedereinsetzung von Sanktionen gegen Iran gebilligt hat, was Proteste Russlands und Chinas zur Folge hatte.
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